Alpenklinik Santa Maria

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Bereich
A

Kilo - Killer - Training

Viele unserer Patienten mit atopischen Erkrankungen tragen eine zusätzliche Last: Übergewicht oder sogar schweres Übergewicht (Adipositas). Das ist nicht verwunderlich, beträgt doch der Anteil übergewichtiger Schulkinder in Deutschland bis zu 20% , bei steigender Tendenz. Für diese Entwicklung gibt es eine Vielzahl von Erklärungen - höherer Fettanteil in der Nahrung, weniger Bewegung - oder chronische Erkrankungen, welche einem die Lust am Sport verleiden.

Dies ist oft der Fall bei unseren Patienten: Beeinträchtigt durch ein bis dato nicht optimal behandeltes Asthma bronchiale, meiden viele Kinder körperliche Belastungen wie z. B. Sport. Wissenschaftler vermuten sogar einen physiologischen Zusammenhang zwischen den sog. "atopischen Erkrankungen" (Asthma, Neurodermitis) und dem krankhaften Übergewicht. Das Resultat ist eine nicht ausgewogene Energiebilanz gefolgt von einer stetigen Gewichtszunahme Da dieses Übergewicht nicht nur eine beträchtliche psycho-soziale Belastung für den Patienten darstellt, sondern auch die Ausbildung weiterer Folgeerkrankungen (Diabetes mellitus, Herz-/Kreislauferkrankungen, u.a.) unterstützt, muss möglichst früh im Kindesalter Abhilfe geschaffen werden.

In der Alpenklinik Santa Maria bieten wir die ersten Schritte in Richtung auf ein "normalgewichtiges", gesundes Leben an.

Unser Therapiekonzept für übergewichtige Patienten steht auf vier Beinen:

  • mehr Bewegung Bewegung bei Übergewicht unter Anleitung
  • vollwertige, aber fettreduzierte Kost "In Santa Maria bringen wir den überflüssigen Speckgürtel zum Abschmelzen!"
  • die Adipositas-Schulung "Kilo-Killer-Training" Adipositasschulung
  • Diätkochen unter Anleitung einer Diätassistentin Diätkochen bei Übergewicht unter Anleitung

Die Patienten lassen ihre ersten Kilos in Santa Maria zurück und nehmen dafür viele wissenswerte Informationen und Fertigkeiten für ein zukünftig "leichteres" Leben mit nach Hause. Weitere Fachinformationen finden Sie unter www.a-g-a.de .

 

Die Alpenklinik Santa Maria verfügt über 15 akut-stationäre Betten, die wir als Außenstelle der Kinderklinik Josefinum in Augsburg betreuen. Im stationären Bereich betreuen wir einerseits Kinder aller Altersstufen (vom Säugling bis Jugendlichen), die im Rahmen der Rehabilitation akut erkranken und stationär betreut werden müssen, andererseits von extern eingewiesene Patienten (bundesweit) mit allen Indikationen aus der allgemeinen Pädiatrie. Unser Anliegen ist es, die uns anvertrauten Kinder mit einem breiten Spektrum an Erkrankungen fachlich kompetent zu behandeln. Genauso viel Wert legen wir aber auch auf eine kindgerechte Pflege und Atmosphäre. Ein hochqualifiziertes Team aus ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitern stellt sich diesem Anspruch täglich mit großem Engagement. Zum Zeitvertreib steht den Patienten der Krankenstation ein großzügiges Spielzimmer zur Verfügung.

 

Allergien haben sich zu einem großen Gesundheitsproblem entwickelt: Sie gehören heute zu den häufigsten Erkrankungen im Kindesalter, mit steigender Tendenz.

Allergien sind eine Überreaktion des Körpers auf Substanzen, die er fälschlicherweise für schädlich hält. Vor der Therapie muss daher die exakte Diagnose stehen: Auf welche Substanzen reagiert der Körper allergisch?

Für diese Tests sind die Rahmenbedingungen bei uns ausgezeichnet: Die reine Bergluft, in der es keine Hausstaubmilben sowie kaum Blütenpollen und Schimmelpilzsporen gibt, bietet die optimale Vorraussetzung dafür, dass die Patienten von Allergieauslösern verschont werden.

Wenn die Auslöser bekannt sind, gibt es verschiedene Wege. Ein erster Schritt wird sein, dem auslösenden Stoff überall aus dem Weg zu gehen. Weitere Schritte wie etwa die Behandlung mit Medikamenten, die Kräftigung durch Sport und Bewegung oder die Hyposensibilisierung können folgen, wenn sie Erfolg versprechen.



 

 

 

Am Anreisetag bitte folgendes mitbringen (soweit vorhanden):

-      Impfpass, Allegiepass

-      Krankenversicherungskarte / Chipkarte

-      Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden;

-      Inhalierhilfen wie z.B. Vortex oder Aerochamber; Peak-flow-Meter

-      Notfallset für Allergiker

 

Einen Überblick über Anträge und Formulare können Sie hier im Download-Bereich einsehen!

 

Die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter ist Asthma. Und Asthma entsteht, wenn die Atemwege, die Bronchien, entzündet sind und dadurch eng werden: Weniger Luft kann hindurch, der Patient "kriegt keine Luft mehr", leidet unter Atemnot. Das kann viele Gründe haben: Allergien, körperliche Belastung oder etwa Luftwegsinfekte.

Hier in Oberjoch können wir der Ursache für das Asthma nachspüren und, wenn wir sie gefunden haben, etwas dagegen tun: Ein Allergietest zeigt, auf welche Stoffe unsere jungen Patienten allergisch sind. Und wir erstellen für jeden Patienten ein individuell abgestimmtes Sport-Aufbautraining, damit die Kinder nicht schon bei geringer Anstrengung Asthma bekommen und widerstandsfähiger werden.

 

Stand und Entwicklung atopischer Erkrankungen im Kindes- und Jugendlichenalter

Unter Atopie versteht man eine genetisch fixierte Neigung des menschlichen Organismus zu überschießenden Abwehrreaktionen gegenüber Einflüssen aus der natürlichen Umwelt. Diese krankhaften Abwehrreaktionen beruhen einerseits auf Bildung von spezifischen (IgE) Antikörpern durch das Immunsystem, andererseits auf Hyperreaktivität der Gewebe der Oberflächenorgane (Haut, Schleimhäute der Atemwege und des Magen- und Darmtraktes) auf verschiedene physikalische, thermische, chemische, infektiöse, hormonelle oder neurovegetative Reize aus der Umgebung oder des Körperinneren.

Zu den atopischen Krankheitsbildern zählen u.a.:

  • Asthma bronchiale
  • Obstruktive Bronchitis
  • Saisonale allergische Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen)
  • Ganzjährige allergische Rhinitis, häufig mit Nasennebenhölenbeteiligung
  • Spasmodic-Krupp
  • Atopische Dermatitis (Neurodermitis)
  • Allergische Magen-/Darmerkrankungen

Die neueren epidemiologischen Untersuchungen an representativen Bevölkerungsstichproben aus verschiedenen Ländern belegen eindeutig eine statistisch signifikante Zunahme der Atopien. Danach erscheinen Prävalenzraten von 10 - 20 % für den allergischen Schnupfen, von 5 - 10 % für das allergische Asthma bronchiale und von 10 - 15 % für das atopische Ekzem im Kindesalter realistisch.

Die Ursache der häufigen Realisation der genetisch fixierten Atopie-Disposition in den letzten Jahrzehnten ist mit größter Wahrscheinlichkeit in den veränderten Lebensgewohnheiten und Umweltbedingungen mit vermehrter Allergenexposition (Hausstaubmilben und Schimmelpilzsporen infolge besserer Isolation der Häuser, verbreiteter Kleintierhaltung) und mit Zunahme der Luftschadstoffe innerhalb und außerhalb der Wohnungen (Zigarettenrauch, Ausdünstungen von Lacken und Farben, Verkehr, Industrie) zu suchen. Diese Noxen überfordern und schädigen immer mehr die Barrierefunktion der Haut und der Schleimhäute der Atemwege und des Magen-Darmtraktes.

Dabei kann es nicht nur zu heftigen Sofortreaktionen mit klinischen Symptomen wie Schnupfen, Husten, Atemnot, Juckreiz usw. kommen, sondern auch zu prognostisch ernst zu nehmenden chronischen, spezifischen eosinophilen Entzündungsprozessen, die letztlich zu chronischen Organerkrankungen mit Gewebezerstörung mit bleibendem Funktionsverlust der einzelnen Organe führen können. Dies bedeutet speziell im Bereich der unteren Atemwege eine Störung der Sauerstoffaufnahme des Organismus mit Verlust an Leistungsfähigkeit sowie Lebensqualität und führt zu frühzeitiger Arbeitsunfähigkeit, u. U. auch zu verkürzter Lebenserwartung.

Die häufig zur Chronizität neigenden atopischen Erkrankungen beeinträchtigen besonders bei Kindern und Jugendlichen wichtige, gemeinschaftsbildende Formen der Lebensweise. Sie führen durch Faktoren wie Angst und Überbehütung zur sozialen Absonderung bis hin zur Isolation. Die chronisch atopischen Erkrankungen mit ihren psychosozialen Folgebelastungen beeinträchtigen häufig die Zukunftschancen der jungen Menschen im Leben, in der Schule, im Beruf und in der Gesellschaft.

Durch die zunehmende Zahl der betroffenen jungen Menschen droht diese Entwicklung zu einem ernst zu nehmenden sozial- und gesellschaftspolitischen Störfaktor zu werden, wenn nicht bedarfsgerechte, umfassende Hilfe in einem zeitgerechten Verbund vorstationärer und nachstationärer Behandlungen geleistet wird.

 

Aufgaben und Ziele der stationären medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen

Die Klinik für atopische Erkrankungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene hat sich von einem Erholungsheim für Kinder nach dem 2. Weltkrieg sehr bald zu einer spezifischen Rehabiliationseinrichtung entwickelt und verfügt nunmehr über eine 50-jährige Erfahrung in der Behandlung atopischer Erkrankungen. Die nachhaltigen Behandlungerfolge haben dazu geführt, dass sie in Fachkreisen heute bundesweit bekannt geworden ist.

In der außergewöhnlich günstigen klimatischen Hochtallage von 1.200 m ü. M. herrscht ein staub-, reizgas- und allergenarmes Klima, das für die Behandlung dieser Krankheiten ideale Voraussetzungen bietet.

Die Klinik Santa Maria ist die einzige, höchstgelegene nachgewiesen natürlich hausstaubmilbenfreie Klinik für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Bundesrepublik Deutschland (bestätigt durch das Institut für Parasitologie der Universität Zürich).

In diesem günstigen Heilklima nimmt die Klinik Santa Maria Patienten vom ersten bis zum 21. Lebensjahr zu Rehabilitationsmaßnahmen auf.

Ziel der ganzheitlichen Rehabiliationsmaßnahmen ist es, im interdisziplinären Behandlungsverbund die Gesundheit wieder herzustellen, bzw. die Krankheit weitestgehend zu mildern und die Entwicklung der Persönlichkeit zu stabilisieren. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen in einer richtigen Einschätzung ihrer Möglichkeiten befähigt werden, normale Lebens- und Tagesabläufe zu vollziehen.

Dieser Gesamtaufgabe dient das nachstehende Behandlungskonzept.

 

Bei einer Auswertung der Ausgangssituation der Kinder und Jugendlichen vor Beginn einer Heilmaßnahme sind eine Reihe von Parallelen zu beobachten, die nachfolgend kurz aufgeführt sind:

Nahezu allen Heilmaßnahmen voran steht der Versuch der Eltern, die aufgetretene Krankheit ihres Kindes am Heimatort durch ambulante Maßnahmen in den Griff zu bekommen. Im Laufe der Monate und Jahre summiert sich die Anzahl der Arztbesuche und in vielen Fällen auch der Krankenhausaufenthalte am Heimatort. Erst die späte - teilweise oft auch zu späte - Erkenntnis, daß alle diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg zeigen, führen letztlich zur Beantragung einer Rehabilitationsmahnahme.

Aus psychologischer Sicht sind diese vergeblichen Bemühungen stets mit einschneidenden Frustrationserlebnissen verbunden, die wiederum nicht ohne Einfluss auf das weitere körperliche und seelische Wohlbefinden des Kindes bleiben. Hier wird die Wechselbeziehung zwischen Krankheit und den Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden deutlich.

Die zunehmende chronische Erkrankung stellt gerade für junge Menschen eine starke psychische Belastung dar, was sich wiederum negativ auf den Verlauf der Erkrankungen auswirkt. Der überholte und dennoch häufig anzutreffende Diskussionsansatz, dass Asthma "psychisch bedingt" sei, unterstellt einen einseitigen Kausalzusammenhang und übersieht deshalb den eigentlichen Charakter dieser Wechselbeziehung.

Kinder und Jugendliche durchlaufen naturgemäß verschiedene Entwicklungsphasen, die für das weitere Leben von entscheidender Bedeutung sind. Asthma bronchiale sowie ein Ekzem mit Rückfallsneigung empfinden sie als hartnäckiges und lästiges Übel, das sich nicht abschütteln läßt.

Kinder und insbesondere Jugendliche haben ein hohes Maß Akzeptanzbedürfnis insbesondere bei Gleichaltrigen. Sie neigen deshalb häufig zum Überspielen der Krankheitssymptome wie z.B eine auftretende Atemnot. Die Folge davon ist, dass sich Jugendliche selbst gefährden, indem sie ihre reduzierte Leistungsfähigkeit falsch einschätzen.

Eine andere Gefährdung ergibt sich für Kinder und Jugendliche durch vorhandene Minderwertigkeitsgefühle aufgrund eines starken Hautekzems. Hier besteht die Gefahr, dass sie sich von Gleichaltrigen völlig abkapseln und zunehmend zu Außenseitern in der Schulklasse oder der Freizeitclique werden. Die Konfliktsituation, der sich Jugendliche nun ausgesetzt sehen, ist aus ihrer subjektiven Wahrnehmung heraus von größter Bedeutung.

Nimmt ein Jugendlicher z.B. an einer Party oder einem Disco-Besuch teil, setzt er sich hierdurch möglicherweise einer lebensbedrohlichen Gefährdung durch schlechte Atemluft und insbesondere durch den unvermeidlichen Zigarettenrauch aus. Schlägt er jedoch die Einladung aus und meidet dadurch den Kontakt zu Gleichaltrigen, verliert er ein hohes Maß an Lebensqualität.

Die gleiche Situation besteht auch im schulischen Bereich. Das Bedürfnis nach schulischem bzw. sportlichem Erfolg steht einer deutlichen Leistungsminderung gegenüber. Das Selbstwertgefühl eines Schülers hängt u.a. von seiner Leistungsfähigkeit ab. Auch das Wissen um die Tatsache, dass er möglicherweise aufgrund seiner Begabung in der Lage wäre, erheblich bessere schulische Leistungen zu erbringen, wenn der Körper nur mitspielen würde, muß psychisch verarbeitet werden.

Fast alle Eltern, deren Kinder über einen längeren Zeitraum an Asthma bronchiale leiden, neigen dazu, die Kinder zu überbehüten. Ursache hierfür ist der verständliche und häufig unbewußt ablaufende Versuch, krankheitsbedingte Defizite des Kindes durch eigene Aktivitäten auszugleichen. Die Folge davon ist in vielen Fällen, dass die Kinder lernen, in schwierigen Situationen die Verantwortung an die Eltern abzugeben. Darüber hinaus sind sie wenig kompromissfähig und weisen damit in einer Gruppe mit Gleichaltrigen Defizite im Sozialverhalten auf, die ihre Gruppenfähigkeit beeinträchtigen.

 
B

Am Vortrag der Patroziniumsfeier erklärt ein Lehrer, dass seine Klasse am nächsten Tag das Auffangbecken für alle nicht an der Feier beteiligten Schüler sein werde. Daraufhin fragt eine Mutter: "Sollen meine Kinder dann Badekleidung mit in die Schule bringen?"

 

Besuchszeit ist täglich von 09:00 – 22:00 Uhr. Nach dieser Zeit bitten wir alle Besucher, das Haus zu verlassen. Die Übernachtung einer privaten Begleitperson ist nach Absprache mit der Rezeption zum gültigen Tagessatz gerne möglich. Bitte beachten Sie hierbei die Öffnungszeiten der Rezeption von 08:00 – 17:00 Uhr außerhalb Sonn- und Feiertage. Gerne können Besucher über die örtliche Kurverwaltung eine Unterbringungsmöglichkeit außenhalb unserer Klinik suchen.

 

Für die Familienmitglieder unserer Patienten besteht die Möglichkeit, als weitere Begleitperson in unserer Alpenklinik aufgenommen zu werden. Falls Sie diesen Wunsch haben, wenden Sie sich bitte an unsere Bettendisposition unter 08324/78-112.

Folgende Fremdenverkehrsbetriebe bieten in Partnerschaft mit der Alpenklinik Santa Maria Gästezimmer an:

 

"Kur- und Sporthotel" Bad Hindelang

Zillenbachstr. 50 87541 Bad Hindelang 08324/984-0 www.ksh-hindelang.de

"Alpenhotel Oberjoch Familienhotel"

Am Prinzenwald 3 87541 Oberjoch 08324/709-0 www.alpenhotel-oberjoch.de

"Hotel Alpengasthof Löwen" Familie Brutscher

Passstraße 17 87541 Oberjoch 08324/9730 www.loewen-oberjoch.de

"Du-Familotel Krone"

Sorgschrofenstr. 2 87541 Unteroch 08324/982010 www.krone-unterjoch.de

Ferienhaus "Am Dorfgarten"

Thomas Heckelmiller Paßstr. 16 87541 Oberjoch 08324/7399 www.haus-am-dorfgarten.de

"Ferienwohnungen Hannes Dornacher"

Bad Oberdorfer Str. 7 87541 Bad Hindelang 08324/9316-0 www.hannes-dornacher.de

"Pension Hotel Familie Heckelmiller"

Ornachstr. 8 87541 Oberjoch 08324/982030 www.heckelmiller.de

"Ferienwohnungen Heckelmiller"

Haselschwande 5 87541 Oberjoch 08324/7678 www.haus-ornach.de

"Haus Kühgund"

Moorstraße 13 87541 Oberjoch 08324/7759

"Ferienwohnungen und Wellness Gertrud Weishaupt"

Moorstraße 2 87541 Oberjoch 08324/7246 www.landhaus-gertrud-oberjoch.de

Ferienwohnungen "Beim Vogt"

Gundstraße 2a 87541 Oberjoch 08324/7123 www.beimvogt-oberjoch.de

"Haus Petra" Familie Petra und Klaus Schmid

Gundstraße 2 87541 Oberjoch 08324/7217 www.haus-petra.de

"Bergidylle Mattlihaus"

Iselerstr. 28 87541 Oberjoch 08324/9802-0 www.mattlihaus.info

"Ferienwohnungen Lothar Blumthaler"

Haselchwande 8b 87541 Oberjoch 08324/7270 www.haus-blumthaler.de

Haus "Schönblick" Familie Weber

Iselerstraße 87541 Oberjoch 08324/9804-0 www.schoenblick.de

"Landhaus Hubert's Hüs"

Haselschwande 11 87541 Oberjoch 08324/98020 www.huberts-hues.de

Landhaus "Thomma" Familie Thomma

Ornachstraße 16 87541 Oberjoch 08324/90195 www.landhausthomma.de

"Landhaus Hosp"

Passtraße 12 87541 Oberjoch 08324/7595 www.landhaushosp.de

Pension "Hubertushof"

Alpenstr. 24 87541 Bad Hindelang 08324/953551 www.hubertushof-hindelang.de

"Haus Einstein"

Haselschwande 10 87541 Oberjoch 08324/7617 www.die3-oberjoch.de

"Zum Alten Senn"

Salzgasse 2 87541 Oberjoch 08324/7715 www.zumaltensenn.de

"Haus Hindelang"

Moorstraße 4 87541 Oberjoch 08324/7138

 
E

Bitte beachten Sie, dass Oberjoch ein „Gebirgsdorf" ist und die Einkaufsmöglichkeiten entsprechend eingeschränkt sind. In den angrenzenden Gemeinden Bad Hindelang, Wertach oder Schattwald (Österreich/Tirol) befinden sich mehrere Supermärkte, die mit dem PKW gut zu erreichen sind. Öffentliche Busse fahren regelmäßig nach Bad Hindelang oder Sonthofen. In der Klinik können Babywindeln gekauft werden. Wickelauflage und Baby-Badewanne werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

Die Behandlung von erwachsenen Begleitpersonen, privaten Besuchern oder Begleitkindern ist über niedergelassene Ärzte in Bad Hindelang oder Sonthofen möglich. Eine Behandlung durch die Ärzte unserer Klinik ist aufgrund der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen leider nicht möglich. Bitte bringen Sie Ihre Krankenversicherungskarte mit.

 

Alle Nahrungsmittel der Klinik werden selbst zubereitet. Für Patienten mit Nahrungsmittelallergien oder Adipositas gibt es eine eigene Diätabteilung. Die Diätassistentinnen stehen Ihnen gerne für Beratungsgespräche zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass in der Klinik grundsätzlich keine Lebensmittel mit nusshaltigen Bestandteilen wie Erdnussflips, Nutella oder Nussschokolade mitgebracht bzw. verzehrt werden dürfen.

Kinder bis 1,5 Jahren erhalten auf Wunsch kostenlos Gläschennahrung aus der HIPP-Produktreihe sowie Milchnahrung verschiedener Anbieter. Bringen Sie jedoch bitte Kinderfläschchen, Flaschenbürste und Schnuller selbst mit. Für die Zubereitung einfacher Speisen steht Ihnen eine Teeküche zur Verfügung.

 
F

Im Gegensatz zu der Situation am Heimatort ist es während eier Heilmaßnahme "normal", krank zu sein. Da alle Kinder und Jugendlichen vergleichbare Krankheiten haben, ist es überflüssig, diese zu verheimlichen oder zu überspielen.

Aus Sicht der Kinder stehen neben der zentralen Bedeutung der medizinischen Untersuchungen und Rehabilitationsmaßnahmen während des Aufenthaltes in Santa Maria Gruppenaktivitäten und Freizeitangebote im Vordergrund. Dieser Charakter einer Art "Ferienfreizeitmaßnahme" in Verbindung mit einer optimalen medizinischen Versorqung ermoglicht im Gegensatz zu einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus am Heimatort, dass keine ständige Fixierung auf die eigene Krankheit gegeben ist.

Kinder und Jugendliche spielen, basteln, singen, wandern schwimmen u.v.a., ohne dass ihr Asthma oder ihr Ekzem eine vordergründige Bedeutung hat. Die Krankheit ist da, und das Kind lernt, mit ihr zu leben, ohne sie zu verdrängen.

Bei dem Therapieansatz unserer Klinik sind alle Faktoren von Bedeutung, die dem Kind oder dem Jugedlichen helfen, neben der körperlichen Rehabilitation sein psychisches Gleichgewicht wieder zu erlangen.

Hierzu gehören:
Alle Formen der Wissensvermittlung im Rahmen unserer umfangreichen Schulungen zur kognitiven Verarbeitug der Erkrankung. Informationen über das Krankheitsbild, über allergieauslösende Faktoren, über die potentielle Gefährdung des Rauchens insbesondere beim Vorliegen einer "Überregbarkeit" der Lunge.

Weiterhin zählen hierzu eine individuelle Ernährungsberatung bis hin zur Zubereitung spezieller Allergie-Essen in einer Lehrküche unter Anleitung von Diätassistentinnen.

Alle Formen der körperlichen Betätigung in der Kombination zwischen sportlichen Aktivitäten, Entspannungstraining und Atemübungen. Von großer Bedeutung ist hier der Abbau von konditionierten Reaktionen des Körpers, da gelernt wurde, dass bei sportlicher Betätigung mit asthmatischen Beschwerden gerechnet werden muss. Dies wird erreicht durch schrittweises Herantasten an die eigenen Leistungsgrenzen in Verbindung mit einem zunehmenden Vertrauen in den Schutz der verordneten Medikamente. Der Abbau dieser Ängste wirkt sich nachweislich positiv auf den weiteren Verlauf der gesundheitlichen Rehabilitation aus.

Bei Jugendlichen ist die richtige Berufswahl von existentieller Bedeutung. In vielen Fällen wird bei der Berufswahl das Krankheitbild eines Jugendlichen nicht oder nur unzureichend berücksichtigt. Die Folge sind schwerwiegende soziale Konflikte, wenn sich nach Jahren der Ausbildung herausstellt, dass ein erlernter Beruf nicht weiter ausgeübt werden kann.

Wir bieten deshalb während der Heilmaßnahme eine gezielte indikationsbezogene Berufsberatung in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt an. Auf diesem Wege wurde bei zahlreichen Jugendlichen eine falsche Weichenstellung für das spätere Berufsleben vermieden.

 

Die Freizeitrehabilitation läuft hierbei in unserer Klink auf zwei verschiedenen Ebenen ab:

Zunächst wird ein pathologisches, d.h. krankheitserhaltendes Freizeitverhalten abgebaut. Hierunter fallen alle Aktivitäten, die den Krankheitsverlauf des Patienten in irgendeiner Weise beeinträchtigen. Hierzu zählt insbesondere das Rauchen bei Asthmatikern sowie eine falsche Ernährung bei Patienten mit Lebensmittelallergien.

Parallel hierzu wird in Trainingsgruppen sowie in Diätgruppen erlernt, welche Alternativen im Freizeitverhalten sich bei den Jugendlichen anbieten.

Die in unserem Hause durchgeführten Aktivitäten unter der Anleitung von geschulten Sozialpädagogen und Erziehern sind so umfangreich, dass sie hier nur stichwortartig aufgezählt werden können. Im einzelnen handelt es sich z.B. um Erlebniswanderungen in die Allgäuer Bergwelt, Tagesausflüge mit den hauseigenen Mountain-Bikes, Rafting, Klettern, Ski-Langlauf sowie Ski Alpin, Tanzkurse für Jugendliche, Selbstverteidigungskurse für Anfänger, Töpfern, Seidenmalerei und vieles andere.

Der entscheidende Aspekt ist hierbei, dass in jedem Einzelfall die Sozialpädagogen und Gruppenbetreuer die psychosoziale Situation der Patienten einbeziehen und in Verbindung mit der ärztlichen Untersuchung über die körperliche Belastbarkeit des Jugendlichen Ziel und Umfang der flankierenden freizeittherapeutischen Maßnahmen festlegen.

 
G

Die Wechselwirkung von allergischer Erkrankung und psychischer Fehlentwicklung sowie die Auswirkung der Krankheitsbilder in allen Lebensphasen und Lebensbereichen zeigt, dass die zur Aufnahme führende Diagnose in einer interdisziplinären Behandlung vervollständigt werden muss. Deshalb umfasst die Gesamtbehandlung in ganzheitlichem Ansatz:

1. Medizinische Diagnostik und Therapie
2. Psychologische und pädagogische Dienste
3. Schulische Unterweisung mit Gesundheitsschulung
4. Zusammenarbeit aller Fachbereiche

Am Anfang jeder stationären Behandlung steht eine umfassende Diagnostik, die durch die Ärzte in Zusammenarbeit mit den psychologisch/sozialpädagogischen Diensten erfolgt. Aus diesen gemeinsamen Erkenntnissen wird ein individueller Therapieplan erstellt, der an alle Fachbereiche zur integrativen Gesamtbehandlung gegeben wird.

1. Medizinische Diagnostik und Therapie

Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie bildet eine umfassende Diagnostik, die u. a. folgende medizinische Untersuchungen beinhaltet:

  • Anamnese
  • Körperliche Untersuchung
  • Basisdiagnostik: Blutbild, Blutsenkung, absolute Eosinophilenzahlbestimmung, Urinstatus, ggf. EKG, Röntgenaufnahme von Thorax und Nasennebenhöhlen-Sonographie
  • Lungenfunktionsdiagnostik: Peak-Flow-Meter, Spirometrie, Bodyplethysmographie, Impulsoszillometrie, Broncholysetest
  • Blutgasmessung, Sauerstoffsättigung
  • Allergenhauttestungen: Prick-Test, Reib-Test, Scratch-Test, Epikutantest, Prick zu Prick-Test, Atipie-Patch-Test
  • Antikörpernachweismethode im Serum: Total IgE-Bestimmung, CAP-FEIA
  • Allergen-Provokations-Tests: Nasale, konjunctivale, inhalative und orale Allergenprovokationen
  • Hyperreagibilitätstests: Körperliche Belastung, inhalative Histaminprovokation, Kaltluftprovokation

Hieraus ergeben sich Therapiebedürfnisse, die frühzeitig und systematisch helfen, die drohenden anatomischen Veränderungen (z.B. in den Luftwegen: Zerstörung der Schleimhäute und Lungengewebe) zu verhindern. Die Therapie zielt dabei auf:

  • Ausschalten der auslösenden Faktoren (Karenzmaßnahmen)
  • Herabsetzen der Hyperreagibilität (Entzündungshemmung)

Die Gesamtheit aller therapeutischen Maßnahmen unterteilen sich im Wesentlichen in:

  • Klimatherapie (Allergen- und Noxenkarenz) in Form von Freiluftbewegung, Spaziergänge, Bergwanderungen, Sonnenbäder
  • Spezifische Immuntherapie, z. B. gegen Hausstaubmilben- und Pollenallergene
  • Pharmakotherapie: Diverse entzündungshemmende und bronchodilatatorisch wirkende Medikamente, phasengerechte Salbentherapie bei Ekzem usw.
  • Klinische Psychotherapie (Entspannungstraining, Verhaltensmodifikation, usw.)
  • Physio- und Sporttherapie: Atemschulung, Atemgymnastik, Sekretmobilisierung durch Sport, Thoraxklopfmassage, "Flattern", Haltungsturnen, Schwimmen, Intervalltraining für Anstrengungsasthmatiker
  • Diverse physikalische Therapiemaßnahmen: UVA-Bestrahlung bei Neurodermitis, Hydrotherapie (Kneippen) zur Abhärtung, Inhalationstherapie, dermatologische Bäder bei Neurodermitis, Infrarot- und Mikrowellenbestrahlungen, Bindegewebsmassage

2. Psychologischer und pädagogischer Dienst

2.1. Der psychologische Dienst

Eine chronische Erkrankung ist eine zusätzliche Belastung für das kranke Kind und die gesamte Familie und kann unter bestimmten Bedingungen zu einem Riskofaktor für Verhaltensauffälligkeiten (z.B. ängstliches oder aggressives Verhalten) werden, die dann als Folge (nicht als Ursache!) einer solchen Erkrankung entstehen. Dies betrifft vor allem Kinder, die aufgrund ihrer Erkrankung oder aber auch aufgrund des unangemessenen Umgangs mit der Erkrankung (z.B. Therapieverweigerung) und damit verbundenen Exacerbationen (Krankheitsverschlechterung) von Aktivitäten mit Gleichaltrigen ausgeschlossen werden oder in der Schule häufig fehlen und dadurch den Leistungsanforderungen nicht mehr gerecht werden können. Aber auch andere, familiäre Konstellationen, beispielsweise eine unangemessene Überbehütung des chronisch kranken Kindes durch die Eltern, können dazu führen, dass das Kind zu wenig Selbstbewusstsein entwickelt, nicht lernt, sich selbst zu behaupten und sich dadurch eine von Abhängigkeit geprägte, problematische Eltern-Kind-Beziehung enwickelt.

Zum Teil können solche Probleme im Rahmen der Patienten- und Mediatorenschulungen zur Sprache kommen und auch bearbeitet werden. Oftmals ergibt sich jedoch auch die Notwendigkeit einer individuellen psychologischen Eltern- bzw. Patientenberatung. Diese Einzelveranstaltungen werden (für Kinder und Jugendliche unter dem Namen "Top-Secret-Treff [TST]" angeboten. Selbstverständlich können in diesem Rahmen auch Probleme besprochen werden, die nicht in einem offensichtlichen Zusammenhang mit der chronischen Erkrankung stehen.

2.2. Der pädagogische Dienst

Vor vielen stationären Heilmaßnahmen steht der Versuch der Eltern, die Krankheit ihres Kindes durch ambulante Maßnahmen zu heilen. Erst wenn diese nicht den gewünschten Erfolg zeigen, wird - teilweise sehr spät - eine stationäre Rehabilitation eingeleitet. Wiederholtes vergebliches Bemühen ambulanter Heilbehandlung bringt häufig einschneidende Frustrationserlebnisse, die das weitere körperliche und seelische Befinden des Kindes beeinträchtigen.

Aufgrund des Krankheitsbildes wird das Kind häufig vom Spielen im Freundeskreis ausgeschlossen, ist nicht im Stande an Gruppenaktivitäten teilzunehmen und bekommt so zu wenig Möglichkeit, sich zu behaupten. Oft wird es in der Familie und in der Schule übermäßig beschützt, oder es ist umgekehrt nicht in der Lage, den Leistungsanforderungen seiner Schule am Heimatort standzuhalten.

All dies verursacht eine Unzahl sozialer, psychologischer und emotionaler Probleme, die sich u. a. in geringem Selbstvertrauen, Depressionen, geringerer Anpassungsfähigkeit, Angst, Isolationstendenzen und erhöhtem Spannungsniveau auswirken.

Schwerpunkt der psychologischen Arbeit ist deshalb, individuell auf das Kind bzw. den Jugendlichen einzugehen. Sie sollen lernen, die eigenen Probleme selbst anzugehen und zu bewältigen. Bei dem integrativen Therapieansatz sind alle Faktoren von Bedeutung, die helfen, neben der körperlichen Rehabilitation das psychische Gleichgewicht wiederzuerlangen.

Diese Arbeit umfasst im Wesentlichen:

a) Alle Formen der Wissensvermittlung zur kognitiven Verarbeitung der Erkrankung. Hierzu gehören Informationen über das Krankheitsbild, über allergieauslösende Faktoren usw.

b) Individuelle Ernährungsberatung bis hin zur Zubereitung spezieller Allergiekost in einer Lehrküche unter Anleitung von Diätassistentinnen.

c) Formen der körperlichen Betätigung in der Kombination zwischen sportlichen Aktivitäten und Entspannungstraining, sowie Atemübungen. Das schrittweise Herantasten an die eigenen Leistungsgrenzen bewirkt Selbstvertrauen und baut Ängste ab.

d) In freizeittherapeutischen und psychotherapeutischen Interventionen wird ein krankheitsgerechtes Freizeitverhalten der Kinder bzw. Jugendlichen aufgebaut. In eigenen Verhaltenstherapie- und Trainingsgruppen, sowie in Diätgruppen erlernt der Jugendliche, welche Alternativen sich in der Freizeit und in der Ernährung anbieten. Von wesentlicher Bedeutung ist die regelmäßige Zusammenarbeit mit dem medizinisch/ärztlichen Dienst, um die körperliche Belastbarkeit des Kindes/Jugendlichen und den Umfang der flankierenden freizeittherapeutischen Maßnahmen festzulegen.

e) Die personenorientierte Beratung für Jugendliche, sowie Spieltherapien für Kleinkinder durch Diplompsychologen ergänzen die gesamten Rehabilitationsmaßnahmen aus dieser Sicht.

f) Der Lebensraum der familienähnlichen kleinen Gruppen mit pädagogisch und psychologisch geschultem Personal lässt Hemmnisse des "kranken Außenseiters" abbauen und fördert in einem ausgeglichenen und stabilisierenden Klima das Sozialverhalten.

3. Schule und Unterricht

Dem Bedürfnis nach schulischen bzw. sportlichen Erfolgen steht häufig eine deutliche, krankheitsbedingte Leistungsminderung gegenüber. Das Selbstwertgefühl und spätere Lebensbehauptung eines jungen Menschen hängen aber auch von seiner Leistungsfähigkeit ab.

Die Zeit der stationären Behandlung darf nicht dazu führen, dass nach Rückkehr in den Heimatort durch große Lernausfälle der schulische Anschluss gefährdet wird.

Außerdem soll die Behandlung keinen lebensfernen Schutzraum schaffen, sondern den jungen Menschen vermitteln, dass sie mit und trotz ihrer gesundheitlichen Belastung einem "normalen Alltag" gewachsen sind. Dazu gehört auch ein ausreichender Schulunterricht, der jedoch in enger Absprache zwischen der medizinisch/ärztlichen Beurteilung des einzelnen Schülers und den schulischen Anforderungen erfolgen muss.

Zur Vervollständigung dieses Zieles ist eine Schule für Kranke und eine Schule für Körperbehinderte vorhanden, in der Schüler der Grund- und Hauptschulstufe, sowie Schüler von Realschulen und Gymnasien nach den allgemein gültigen Lehrplänen unterrichtet werden. Signifikanter zusätzlicher Teil dieser Schule ist die Einführung des Faches "Gesundheitslehre", das sich in zwei wesentliche Bereiche aufteilt:

  • indikationsbezogener Unterricht
  • allgemeine Gesundheitslehre

Die Gesundheitsschulung soll sich nicht nur auf reine Wissensvermittlung erstrecken, sondern auch unter Einbeziehung der emotionalen Kräfte motivieren, trainieren und so zur Lebenshilfe beitragen. Die allgemeine Gesundheitslehre beinhaltet im wesentlichen

  • Körperfunktionen
  • Risikofaktoren
  • gesunde Lebensweise/Bewegung
  • Umwelteinflüsse

Der indikationsbezogene Unterricht geht auf die, für die jeweiligen Indikationen zutreffenden Risiken ein und umfasst im wesentlichen:

  • richtige Ernährungsweise bei Nahrungsmittelallergien
  • Ursachen und Wirkungen allergieauslösender Stoffe
  • Methoden zur Verringerung der Risiken
  • Einübung richtigen Verhaltens usw.

Im Unterrichtskonzept sind auch Formen eines polytechnischen Unterrichts einbezogen worden, in dem unter Beachtung der entsprechenden Risikofaktoren Berufsneigung erprobt und Berufseignungen geprüft werden können.

4. Zusammenarbeit aller Fachbereiche

Während der gesamten Behandlungsdauer besprechen die Mitarbeiter der jeweiligen Bereiche anhand des Behandlungsplanes Verlauf und Erfolg der getroffenen Maßnahmen und klären das weitere Vorgehen individuell ab.

 

In Oberjoch befindet sich ein EC-Geldautomat der Sparkasse. Offene Rechnungen können an der Rezeption unserer Klinik sowohl bar als auch mit EC-Karte bezahlt werden.

 

Wie sich die Zeiten ändern!

Im Jahre 1949 reisten erstmals Kinder in das damalige „Kinder-Sanatorium Santa Maria“. Falls Sie einen Blick auf den aus heutiger Sicht veralteten, für die damaligen Verhältnisse aber hochaktuellen Prospekt werfen möchten, klicken Sie bitte hier:

Icon Kinderparadies_1949.pdf

 
H

Gerne können Sie sich einen persönlichen Eindruck von der Alpenklinik Santa Maria verschaffen.
Bitte vereinbaren Sie eine individuelle Hausführung.

Wir werden uns bemühen, Ihren Wunschtermin zu realisieren.

 

Hilfen für Berufswahl und beruflichen Einstieg

1. Ärztliche Abklärung allergieauslösender Einflüsse und indikationsabhängige Auswahl der Berufsmöglichkeiten

Jugendliche Allergiker sind wegen der für sie allergieauslösenden Faktoren, Stoffe und Umweltbedingungen in ihrer Berufswahl bedeutend eingeschränkt. Sie muss zur Vermeidung von Dauerschäden so getroffen werden, dass die krankmachenden Einflüsse ganz oder weitgehend ausgeschaltet werden.

Dazu ist u. a. erforderlich:

  • eingehende ärztliche Abklärung allergieauslösenden Einflüsse
  • indikationsabhängige Auswahl der Berufsmöglichkeiten

Alle Jugendlichen der oberen Schülerjahrgänge werden deshalb durch erfahrene Fachärzte der Klinik während der stationären Behandlung auch daraufhin untersucht und beraten, welche Berufsbedingungen für sie vornehmlich offen stehen. Diese Fragen werden in Einzelgesprächen auch mit den Eltern vor Abschluss der Rehamaßnahmen erörtert.

2. Berufsberatung

Die Berufsberatung des für die Klinik zuständigen Arbeitsamtes Kempten/Allgäu führt regelmäßige, individuell eingehende, indikationsbezogene Berufsberatungen durch. Soweit möglich werden in diese Gespräche die Eltern einbezogen. In jedem Falle fließen die Inhalte und Ergebnisse dieser Beratungen in die Abschlussgespräche und -berichte ein.

Bei Jugendlichen, die nach Beendigung der stationären Maßnahme wieder an ihren Wohnort zurückkehren, wird auf Wunsch das erzielte Ergebnis als Empfehlung an das für den Wohnort zuständige Arbeitsamt weitergeleitet. Dort kann unter Berücksichtigung der Behinderung eine geeignete Berufsausbildung bzw. entsprechender Berufsantritt vermittelt werden.

Insoweit die heimatlichen klimatischen Bedingungen bzw. Umwelteinflüsse eine Rückkehr des Jugendlichen in seinen Heimatort nicht zulassen, um beschwerdefrei zu leben, wird mit dem Arbeitsamt Kempten in klimatisch günstige Alpenregion eine Berufsmöglichkeit gesucht.

 
I

Ihr Zimmer ist kostenlos mit Fernseher ausgestattet. Internetanschluss kann gegen Gebühr an der Rezeption freigeschaltet werden. Falls Sie Internetanschluss wünschen bitte Laptop mit Netzwerkkabel mitbringen. Für IPhons besteht in Teilbereichen der Klinik wie beispielsweise der Cafeteria WLAN-Verbindung, die ebenfalls gegen Gebühr freigeschaltet werden kann. Nähere Informationen erhalten Sie unter 08324/78-0.

 
K

Nach Möglichkeit sollten Sie – soweit vorhanden – für Ihr Kleinkind einen Kinderwagen oder Buggy mitbringen, der für  Wege ohne Asphaltbeschichtung geeignet ist. Die Klinik verfügt über insgesamt 3 Kinderspielplätze, welche mit einem „geländegängigen" Kinderwagen gut zu erreichen sind. Die zahlreichen Wanderwege rund um die Klinik sind für Kleinkinder mit Kindertrage gefahrlos begehbar und bieten einen herrlichen Panoramablick auf die Hochtallage von Oberjoch.

 

Bitte passen Sie die Kleidung der Jahreszeit und insbesondere dem Gebirgsklima entsprechend an. Dies gilt sowohl für kalte und schneereiche Winter wie auch für hochsommerliche Temperaturen. Regenbekleidung wird empfohlen, um die einzigartige Luft in der Hochtallage von Oberjoch witterungsunabhängig genießen zu können. Für Kinder empfehlen wir 2 Paar Hausschuhe, da im Kindergarten bzw. der Schule das Tragen von Hausschuhen vorgeschrieben ist.

 

"Wie ist denn die Alpenklinik so?" Das fragen sich bestimmt viele Menschen, die noch nicht dort waren. 
Sie können viel über die Alpenklinik auf der Website erfahren.
Wir laden Sie aber auch ein zu lesen, was andere über die Alpenklinik zu berichten wissen. Mehr lesen Sie z.B. hier .... (bitte anklicken)

 


Rehabilitation als interdisziplinärer Behandlungsverbund

Fach- und Rehabilitationsklinik
Medizinische Rehabilitation Soziale, schulisch-pädagogische, berufliche Rehabilitation

 

Ärztlicher/medizinischer Dienst Psychologisch Dienst Sozialpädagogischer Dienst Schule/Berufsberatung
  • Fachärzte
  • Krankenschwestern
  • MTA
  • Diätassistentinnen
  • Med. Bademeister
  • Masseure
  • Sportlehrer
  • Krankengymnasten
  • Dipl-Psychologen
  • Dipl.-Sozialpädagoge
  • Erzieher
  • Beschäftigungstherapeuten
staatlich anerkannte Lehrkräfte für:
  • Grund- und Hauptschule
  • Sonderschule
  • weiterführende Schulen
  • Fachlehrer
  • Behinderten Berufsberater

 

Diagnostik
  • Anamnese
  • Körp. Untersuchungen
  • Basislabor
  • Allergiediagn.
  • Provokationsp.
  • Lungenfunktion
  • Hyperreagibilitätstest
  • Anamnese
  • Exploration
  • Aufnahmegespräch
  • Disposition der
    Gruppeneinteilung
  • Leistungsfeststellung
  • Klassenzuweisung
  • Feststellung der schulischen Voraussetzungen
  • Eignungstest

 

Therapie
  • Klima
  • Spez. Hyposensibilisierung
  • Pharmakotherapie
  • Sporttherapie
  • Physiotherapie
  • psychologische Beratung
  • verhaltenstherapeutisch
    orientierte Intervention
  • Gruppe als Lebensraum
  • Gruppen und Einzelbetreuung
  • Unterricht in Ab- stimmung mit der Heimatschule
  • Gesundheitsunterricht
  • spez. Sportunterricht
  • Berufsberatung und Vermittlung (Arbeitsamt)

Patienten- und Begleitpersonenschulung:
Wissen – gezieltes Handeln – Krankheitsbewältigung

 

 
L

Seit dem Jahre 2001 werden auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern Patienten im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII aufgenommen. Für diese Langzeitpatienten wurde eine eigene Wohngruppe für Jugendliche mit bis zu 8 Plätzen eingerichtet. Alle weiteren Rahmenbedingungen richten sich nach der separaten Vergütungsvereinbarung mit dem Bezirk Schwaben.

Welche Voraussetzunge müssen gegeben sein für eine Aufnahme als Langzeitpatient?

Es müssen hierbei die folgenden Voraussetzungen vorliegen:

Vorliegen einer Behinderung aufgrund der Schwere der chronischen Erkrankung, welche einen langfristigen Aufenthalt erforderlich macht.Es müssen alle ambulanten und rehabilitativen Maßnahmen nach dem SGB V oder VI ausgeschöpft sein.Nachgewiesene Leistungsdefizite an der Heimatschule mit dem Ziel, diesen durch einen Besuch der Sophie-Scholl-Schule von Santa Maria auszugleichen. Beim Besuch einer weiterführenden Schule erfolgt darüber hinausgehend die Unterrichtung an der Realschule oder dem Gymnasium in Sonthofen.Prüfung und Kostenbewilligung durch den zuständigen überörtlichen Sozialhilfeträger im Rahmen der Eingliederungshilfe nach den § 53 / §54 SGB XII

 
M

Besuchen Sie die Seite der Marktgemeinde Bad Hindelang.

 

Image Hausstaubmilben sind winzig klein und leben überall dort, wo Menschen leben. Die einzige Ausnahme: Sie können ab etwa 1000 Metern Höhe nicht mehr überleben. So konnte das Institut für Parasitologie der Universität Zürich uns bescheinigen: 0 Milben pro Gramm Hausstaub in Oberjoch!

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Die Ausscheidungen der Hausstaubmilben sind die stärksten Allergieauslöser überhaupt. Für Allergiker ist es da ein großer Vorteil, wenn sie in die Berge fahren können: Ohne diese Allergieauslöser können viele Menschen zum erstenmal seit Jahren wieder durchschlafen, kann sich der Körper erholen und Kraft tanken.

Image Ähnlich ist es mit den Blütenpollen und Schimmelpilzsporen: Beides kommt in der Höhenluft hier in Oberjoch kaum vor, wie Untersuchungen unabhängiger Gutachter zeigen. Durch die Hochtallage haben wir vom Herbst bis weit ins Frühjahr hinein absolut keine Pollen. Dies ist im Frühjahr ein besonderer Vorteil, wenn im Flachland bereits alles blüht. Das heißt aber nicht, dass hier schlechtes Wetter wäre: Hier pfeift zwar der Wind manchmal, doch Oberjoch liegt über dem Nebel!

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Ergänzt wird dies durch die nachgewiesene erstklassige Luftqualität im Kurgebiet der Marktgemeinde Bad Hindelang mit ihrem Ortsteil Oberjoch.

 
N

Hautkrankheiten können sehr quälend sein - eine überempfindliche Haut, ständiger Juckreiz, massive Krankheitsschübe.

Gerade die Neurodermitis tritt meist schon im Säuglingsalter auf und ist, bei aller medizinischer Kunst, derzeit nicht wirklich heilbar. Dennoch kann ein Aufenthalt in unserer Klinik eine deutliche Verbesserung der Lebenssituation des jungen Patienten bringen: wenn etwa in der allergen- und schadstoffarmen Luft Krankheitsschübe ausbleiben und sich so der Körper erholt und kräftigt.

Möglicherweise werden durch Allergietests die Stoffe herausgefunden, die Krankheitsschübe auslösen. Häufig gelingt es durch die Behandlung in unserer Klinik, dass das Kind nachher zu Hause durchschläft und so auch die Lebenssituation der Eltern spürbar bessert.

Endlich nicht mehr kratzen und jucken: da geht es ihr gleich viel besser. Da werden die Jungs in der Disco nachher aber Augen machen!

Mehr Informationen zur Neurodermitis finden sich bei jucknix.de - Das Neurodermitis Portal.

 
P

Das Integrative Therapie-Modell der Klinik Santa Maria aus pädagogischer Sicht

I. Ausgangssituation der Kinder und Jugendlichen vor einer Heilmaßnahme

II. Folgerungen für das pädagogische Handeln während der Heilmaßnahme

III. Freizeittherapeutische und psychotherapautische Interventionen

 

I. Ausgangssituation der Kinder und Jugendlichen vor einer Heilmaßnahme

Bei einer Auswertung der Ausgangssituation der Kinder und Jugendlichen vor Beginn einer Heilmaßnahme sind eine Reihe von Parallelen zu beobachten, die nachfolgend kurz aufgeführt sind:

Nahezu allen Heilmaßnahmen voran steht der Versuch der Eltern, die aufgetretene Krankheit ihres Kindes am Heimatort durch ambulante Maßnahmen in den Griff zu bekommen. Im Laufe der Monate und Jahre summiert sich die Anzahl der Arztbesuche und in vielen Fällen auch der Krankenhausaufenthalte am Heimatort. Erst die späte - teilweise oft auch zu späte - Erkenntnis, daß alle diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg zeigen, führen letzlich zur Beantragung einer Rehabilitationsmahnahme.

Aus psychologischer Sicht sind diese vergeblichen Bemühungen stets mit einschneidenden Frustrationserlebnissen verbunden, die wiederum nicht ohne Einfluss auf das weitere körperliche und seelische Wohlbefinden des Kindes bleiben. Hier wird die Wechselbeziehung zwischen Krankheit und den Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden deutlich.

Die zunehmende chronische Erkrankung stellt gerade für junge Menschen eine starke psychische Belastung dar, was sich wiederum negativ auf den Verlauf der Erkrankungen auswirkt. Der überholte und dennoch häufig anzutreffende Diskussionsansatz, dass Asthma "psychisch bedingt" sei, unterstellt einen einseitigen Kausalzusammenhang und übersieht deshalb den eigentlichen Charakter dieser Wechselbeziehung.

Kinder und Jugendliche durchlaufen naturgemäß verschiedene Entwicklungsphasen, die für das weitere Leben von entscheidender Bedeutung sind. Asthma bronchiale sowie ein Ekzem mit Rückfallsneigung empfinden sie als hartnäckiges und lästiges Übel, das sich nicht abschütteln läßt.

Kinder und insbesondere Jugendliche haben ein hohes Maß Akzeptanzbedürfnis insbesondere bei Gleichaltrigen. Sie neigen deshalb häufig zum Überspielen der Krankheitssymptome wie z.B eine auftretende Atemnot. Die Folge davon ist, dass sich Jugendliche selbst gefährden, indem sie ihre reduzierte Leistungsfähigkeit falsch einschätzen.

Eine andere Gefährdung ergibt sich für Kinder und Jugendliche durch vorhandene Minderwertigkeitsgefühle aufgrund eines starken Hautekzems. Hier besteht die Gefahr, dass sie sich von Gleichaltrigen völlig abkapseln und zunehmend zu Außenseitern in der Schulklasse oder der Freizeitclique werden. Die Konfliktsituation, der sich Jugendliche nun ausgesetzt sehen, ist aus ihrer subjektiven Wahrnehmung heraus von größter Bedeutung.

Nimmt ein Jugendlicher z.B. an einer Party oder einem Disco-Besuch teil, setzt er sich hierdurch möglicherweise einer lebensbedrohlichen Gefährdung durch schlechte Atemluft und insbesondere durch den unvermeidlichen Zigarettenrauch aus. Schlägt er jedoch die Einladung aus und meidet dadurch den Kontakt zu Gleichaltrigen, verliert er ein hohes Maß an Lebensqualität.

Die gleiche Situation besteht auch im schulischen Bereich. Das Bedürfnis nach schulischem bzw. sportlichem Erfolg steht einer deutlichen Leistungsminderung gegenüber. Das Selbstwertgefühl eines Schülers hängt u.a. von seiner Leistungsfähigkeit ab. Auch das Wissen um die Tatsache, dass er möglicherweise aufgrund seiner Begabung in der Lage wäre, erheblich bessere schulische Leistungen zu erbringen, wenn der Körper nur mitspielen würde, muß psychisch verarbeitet werden.

Fast alle Eltern, deren Kinder über einen längeren Zeitraum an Asthma bronchiale leiden, neigen dazu, die Kinder zu überbehüten. Ursache hierfür ist der verständliche und häufig unbewußt ablaufende Versuch, krankheitsbedingte Defizite des Kindes durch eigene Aktivitäten auszugleichen. Die Folge davon ist in vielen Fällen, dass die Kinder lernen, in schwierigen Situationen die Verantwortung an die Eltern abzugeben. Darüber hinaus sind sie wenig kompromissfähig und weisen damit in einer Gruppe mit Gleichaltrigen Defizite im Sozialverhalten auf, die ihre Gruppenfähigkeit beeinträchtigen.

 

II. Folgerungen für das pädagogische Handeln während der Heilmaßnahme

Im Gegensatz zu der Situation am Heimatort ist es während eier Heilmaßnahme "normal", krank zu sein. Da alle Kinder und Jugendlichen vergleichbare Krankheiten haben, ist es überflüssig, diese zu verheimlichen oder zu überspielen.

Aus Sicht der Kinder stehen neben der zentralen Bedeutung der medizinischen Untersuchungen und Rehabilitationsmaßnahmen während des Aufenthaltes in Santa Maria Gruppenaktivitäten und Freizeitangebote im Vordergrund. Dieser Charakter einer Art "Ferienfreizeitmaßnahme" in Verbindung mit einer optimalen medizinischen Versorqung ermoglicht im Gegensatz zu einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus am Heimatort, dass keine ständige Fixierung auf die eigene Krankheit gegeben ist.

Kinder und Jugendliche spielen, basteln, singen, wandern schwimmen u.v.a., ohne dass ihr Asthma oder ihr Ekzem eine vordergründige Bedeutung hat. Die Krankheit ist da, und das Kind lernt, mit ihr zu leben, ohne sie zu verdrängen.

Bei dem Therapieansatz unserer Klinik sind alle Faktoren von Bedeutung, die dem Kind oder dem Jugedlichen helfen, neben der körperlichen Rehabilitation sein psychisches Gleichgewicht wieder zu erlangen.

Hierzu gehören:

Alle Formen der Wissensvermittlung im Rahmen unserer umfangreichen Schulungen zur kognitiven Verarbeitug der Erkrankung. Informationen über das Krankheitsbild, über allergieauslösende Faktoren, über die potentielle Gefährdung des Rauchens insbesondere beim Vorliegen einer "Überregbarkeit" der Lunge.

Weiterhin zählen hierzu eine individuelle Ernährungsberatung bis hin zur Zubereitung spezieller Allergie-Essen in einer Lehrküche unter Anleitung von Diätassistentinnen.

Alle Formen der körperlichen Betätigung in der Kombination zwischen sportlichen Aktivitäten, Entspannungstraining und Atemübungen. Von großer Bedeutung ist hier der Abbau von konditionierten Reaktionen des Körpers, da gelernt wurde, dass bei sportlicher Betätigung mit asthmatischen Beschwerden gerechnet werden muss. Dies wird erreicht durch schrittweises Herantasten an die eigenen Leistungsgrenzen in Verbindung mit einem zunehmenden Vertrauen in den Schutz der verordneten Medikamente. Der Abbau dieser Ängste wirkt sich nachweislich positiv auf den weiteren Verlauf der gesundheitlichen Rehabilitation aus.

Bei Jugendlichen ist die richtige Berufswahl von existentieller Bedeutung. In vielen Fällen wird bei der Berufswahl das Krankheitbild eines Jugendlichen nicht oder nur unzureichend berücksichtigt. Die Folge sind schwerwiegende soziale Konflikte, wenn sich nach Jahren der Ausbildung herausstellt, dass ein erlernter Beruf nicht weiter ausgeübt werden kann.

Wir bieten deshalb während der Heilmaßnahme eine gezielte indikationsbezogene Berufsberatung in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt an. Auf diesem Wege wurde bei zahlreichen Jugendlichen eine falsche Weichenstellung für das spätere Berufsleben vermieden.

 

III. Freizeittherapeutische und psychotherapautische Interventionen

Die Freizeitrehabilitation läuft hierbei in unserer Klink auf zwei verschiedenen Ebenen ab:

Zunächst wird ein pathologisches, d.h. krankheitserhaltendes Freizeitverhalten abgebaut. Hierunter fallen alle Aktivitäten, die den Krankheitsverlauf des Patienten in irgendeiner Weise beeinträchtigen. Hierzu zählt insbesondere das Rauchen bei Asthmatikern sowie eine falsche Ernährung bei Patienten mit Lebensmittelallergien.

Parallel hierzu wird in Trainingsgruppen sowie in Diätgruppen erlernt, welche Alternativen im Freizeitverhalten sich bei den Jugendlichen anbieten.

Die in unserem Hause durchgeführten Aktivitäten unter der Anleitung von geschulten Sozialpädagogen und Erziehern sind so umfangreich, dass sie hier nur stichwortartig aufgezählt werden können. Im einzelnen handelt es sich z.B. um Erlebniswanderungen in die Allgäuer Bergwelt, Tagesausflüge mit den hauseigenen Mountain-Bikes, Rafting, Klettern, Ski-Langlauf sowie Ski Alpin, Tanzkurse für Jugendliche, Selbstverteidigungskurse für Anfänger, Töpfern, Seidenmalerei und vieles andere.

Der entscheidende Aspekt ist hierbei, dass in jedem Einzelfall die Sozialpädagogen und Gruppenbetreuer die psychosoziale Situation der Patienten einbeziehen und in Verbindung mit der ärztlichen Untersuchung über die körperliche Belastbarkeit des Jugendlichen Ziel und Umfang der flankierenden freizeittherapeutischen Maßnahmen festlegen.

 

Zur erfolgreichen und dauerhaften Bewältigung der chronischen, atopischen Krankheiten trägt die Patienten- und Elternschulung maßgeblich bei.

Eine gute Akzeptanz der chronischen Krankheit führt zu einer guten Bewältigung und damit zur guten Langzeitprognose. Erfolgreiche Krankheitsbewältigungsstrategien setzen eine Therapietreue (Compliance) und die aktive Mitarbeit des Patienten voraus.

Zur Erlangung der positiven Krankheitsbewältigung benötigen diese die Hilfestellung verschiedener Therapeuten wie Ärzte, pflegerische Fachkräfte, Diätassistentinnen, Atem- und Sporttherapeuten, Psychologen, Pädagogen, usw. Im Rahmen von altersspezifischen Patientenschulungsprogrammen und Elternschulungskursen wird den Betroffenen medizinisches Wissen über das Krankheitsbild vermittelt und im Verhaltenstraining entsprechende Bewältigungsstrategien eingeübt.

Die Patienten- und Elternschulung sichert die vielfältigen therapeutischen Bemühungen während der stationären Rehabilitationsmaßnahme durch Motivierung und Befähigung der Kinder und ihrer Familien zur aktiven und positiven Krankheitsbewältigung auch in der Zeit nach der stationären Behandlung ab.

Patientenschulung

Asthma-Intensiv-Schulung "A.E.R.O."

Diese Schulung basiert auf den Standards der Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e. V. . In altersgerechter Weise werden den Kindern und Jugendlichen folgende Inhalte vermittelt: Aufbau der Atmungsorgane mit Pathologie ("was geht schief beim Asthma?")

  • Selbstwahrnehmung u. Selbstkontrolle der Krankheitssymptome (Schätzverfahren "Lungendetektiv", Peak-Flow Messung)
  • Auslöser (Allergien u.a.) und Karenzmaßnahmen
  • Asthma-Warnsignale Atemerleichternde Körperstellungen
  • Umgang mit den Inhalations-Geräten (Training)
  • Pharmakotherapie (Wirkweise der vorbeugenden und der Notfallmedikamente)
  • Notfallplan
  • Asthma und Beruf (für Jugendliche)
  • Kontrolle des Wissensstande

Neuro-Intensiv-Schulung "Neuro-Treff"

Diese Schulung basiert auf den Standards der Arbeitsgemeinschaft Neurodermitis- schulung e. V. (AGNES). In altersgerechter Weise werden den Kindern und Jugendlichen folgende Inhalte vermittelt:

  • Selbstbeobachtung/Selbstkontrolle von Symptomen, Auslösern und Kratzverhalten mit Hilfe von Kontrollplänen
  • Aufbau und Funktion der Haut mit Pathologie ("Was ist bei Neurodermitishaut anders") und Übungen zur Körperwahrnehmung ("die eigene Haut wieder mögen")
  • Frühwarnzeichen des Juckreizes, Juckreiz-Kratz-Teufelskreis
  • Kratzalternativen
  • Auslöser (Allergien u.a.) und Karenzmaßnahmen
  • Eincremetechniken und Informationen zur Hautpflege
  • Lokale und systemische Therapie bei Neurodermitis (Grundstoffe, Wirkstoffe, Therapiestufenplan)
  • Stressmanagement, Stärkung sozialer Kompetenz (Durchführung von Rollenspielen)
  • Anwendung von Entspannungstechniken
  • Neurodermitis und Beruf (für Jugendliche)
  • Kontrolle des Wissensstandes

Basis-Schulung für Asthma und Neurodermitis

Von einem interdisziplinären Team (Arzt, Psychologe, Krankenschwester, Diätassistentinnen) werden die oben genannten Inhalte in verkürzter Form vermittelt.

Schulung für adipöse Kinder "Kilo-Killer-Training"

Verhaltenstherapeutisch orientierte Schulung mit den Inhalten Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle, Ernährung, Gruppendiskussionen, Tipps und Tricks zum Abnehmen.

Nichtrauchertraining "Lucky Streikt" für jugendl. Patienten

Verhaltenstherapeutisch orientierte Schulung mit den Inhalten Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle, Gruppendiskussionen, Infos, Tipps und Tricks zum Aufhören.

Mediatorenschulungen und Informationsveranstaltungen für Begleitpersonen

Asthmaschulung für Begleitpersonen

Die Inhalte sind identisch mit dem A.E.R.O.-Programm. Den Begleitpersonen wird insbesondere die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch angeboten.

Neurodermitisschulung für Begleitpersonen

Aufbau und Funktionen der Haut, Pathologie der erkrankten Haut, Körperpflege und Therapie (akute/subakute Phase), Kratz-Kontroll-Strategien (Suggestionen, Ersatzhandlungen, Hilfsmittel), Erfahrungsaustausch

Infoveranstaltung "Atopie und Allergie"

Begriffsdefinition Atopie, Ursachenklärung, Veranlagung + Auslöser, Erkrankungen des atopischen Formenkreises Begriffsdefinition Allergie, Prozess der Sensibilisierung, Auslöser und Karenz, Diagnostik

Infoveranstaltung zu den Einflüssen der Psyche auf atopische Erkrankungen mit dem Titel "Konditionieren und Stress"

Einfluß der Konzepte Lernen (Konditionierung) und Stress auf körperliche Vorgänge und krankheitsrelevantes Verhalten, Stressbewältigungs-Strategien, Diskussion.

 
R

In allen Häusern der Alpenklinik sowie auf dem Klinikgelände besteht – auch für Besucher – mit Ausnahme in den bereitgestellten Pavillons Rauchverbot.

 

Nach den gesetzlichen Bestimmungen kann eine Reha für Kinder und Jugendliche erbracht werden, „wenn hierdurch voraussichtlich eine beeinträchtigte Gesundheit wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann." Es handelt sich somit um keine präventive oder Vorsorgemaßnahme.

 

Die Zugangsvoraussetzungen sind erfüllt,

  • wenn das Kind an einer schweren oder chronischen Erkrankung leidet
  • dies möglicherweise Auswirkungen auf die spätere Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeit hat und
  • alle ambulanten Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind.

Wie wird eine Kinder- oder Jugendreha beantragt?

Antragsformulare gibt es bei jeder Krankenkasse oder Rentenversicherungsträger sowohl in den Regionalstellen als auch im Internet. Viele niedergelassene Ärzte bieten den Service der Antragstellung in ihrer Praxis. Der Rehaantrag setzt sich aus mehreren Formularen zusammen. Auf dieser Website können sie unter „Downloads" heruntergeladen werden

Wie läuft das Antragsverfahren für eine Begleitperson?

Bei einer der Reha über die Rentenversicherung wird bis zum 8. Geburtstag des Kindes automatisch eine erwachsene Begleitperson bewilligt. Bei älteren Kindern ist eine medizinische Begründung des beantragenden Arztes erforderlich, warum die Reha nicht ohne Begleitperson angetreten werden kann. Auch der hohe Schulungsbedarf für die Eltern kann ein wichtiger Grund dafür sein, den Erfolg der Reha nachhaltig abzusichern.

Bei einer Reha über die Krankenkasse gibt es keine pauschale Altersgrenze für eine Begleitperson.

 

Die Rezeption ist im Haus Iseler. Täglich außer Sonn- und Feiertagen ist die Rezeption von 08:00 – 17:00 Uhr geöffnet.

 
S

Schüler sollten ihren Schulranzen mit den üblichen Arbeitsmaterialen bzw. Büchern mitbringen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der klinikeigenen Sophie-Scholl-Schule. Dieses ist außerhalb der Ferienzeiten vormittags unter 08324/78- 176 erreichbar.

 

Langzeitwohngruppe für Jugendliche, welche sich im Rahmen der Eingliederungshilfe oder der Jugendhilfe in Santa Maria aufhalten

In Ergänzung der medizinischen Rehabilitation gibt es an der Alpenklinik Santa Maria eine Wohngruppe für Langzeitpatienten. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Schüler, welche aufgrund der Schwere der chronischen Erkrankung in ihrer normalen Entwicklung eingeschränkt sind und bei denen deshalb im heimatlichen Umfeld erhebliche Probleme auftreten. Die Schwierigkeiten erstrecken sich auf das gesamte soziale Umfeld wie die Leistungsfähigkeit in der Schule, die Integration im persönlichen Freundeskreis mit Gleichaltrigen oder die familiäre Situation.

Die Betreuung dieser Langzeitpatienten erfolgt unabhängig von der medizinischen Rehabilitation in einer eigenen Wohngruppe, genannt „Igel“ www.santa-maria.de/de/igel.html Die Unterbringung erfolgt in einem separaten und familiär eingerichteten Wohnbereich, der „Villa Bergblick“.

Die Alpenklinik Santa Maria verfügt für diese Langzeitwohngruppe über eine Betriebserlaubnis der Regierung von Schwaben nach § 45 SGB VIII des Sozialgesetzbuches. Das Konzept sowie die Vergütungsvereinbarung mit dem Bezirk Schwaben können gerne bei der Leitung der Klinik angefordert werden.

 

Diese Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendliche, welche im Umfeld landwirtschaftlicher Betriebe aufwachsen.
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Das Programm ist in Zusammenarbeit zwischen der Klinik Santa Maria und der LSV Niederbayern/Oberpfalz und Schwaben entwickelt worden.

LSV Landwirtschaftliche Sozialversicherung Das Therapieangebot ist speziell auf die Bedürfnisse von Kinder und Jugendlichen aus der Landwirtschaft abgestimmt.

Die Maßnahme dauert 3-4 Wochen. - Die Kosten trägt die zuständige LSV! Andere Termine sind in Absprache mit der Klinik jederzeit möglich. Wenden Sie sich bitte an
Frau Hollerweger
Telefon (08324) 78-112
Telefax (08324) 78-101
E-Mail: Info@Santa-Maria.de

Lesen Sie auch unseren Informationsflyer.

 

 

 
V

Nachhaltiger Heilungs- und Integrationserfolg ist mit einer, nur isoliert betrachteten stationären Behandlung häufig nicht voll zu erreichen. Der klinikinterne Behandlungsverbund zwischen Ärzten, Psychologen, Pädagogen und Schule muss in ein größeres Verbundsystem mit wohnortnaher, ambulanter vorstationärer Abklärung und nachstationärer Begleitung eingebunden sein.

Vorstationäre Abklärung

Vor einer stationären Aufnahme steht i.d.R. eine mehr oder weniger lange Behandlungszeit bei dem jeweiligen Hausarzt. Ergänzend zu der bereits üblichen Übersendung einer zusammengefassten Diagnose bei Antritt der stationären Behandlung in der Klinik werden umfangreiche Informationen über das Krankheitsbild und die Bedingungen des heimatlichen Umfeldes in Form eines Fragebogens übermittelt.

Dies verbessert die Erstellung eines individuellen Therapieplanes und erleichtert die Ansätze ganzheitlicher Betreuung im psychologisch/pädagogischen Bereich.

Hierzu wird mit der Familie und - wo möglich - mit bereits tätigen einschlägigen Beratungsstellen, (Erziehungsberatung usw.), im Vorfeld der stationären Behandlung Kontakt aufgenommen.

Stationäre Behandlung

Auf der Basis möglichst umfassender Vorinformation wir das ganzheitliche Behandlungskonzept gemäß Ziffer 3 und 4 durchgeführt. Die im Leistungsteam des Hauses sichergestellte enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Psychologen und Pädagogen setzt sich in systematischer Form in den einzelnen Fachbereichen fort und schließt sich in interdisziplinären Therapiegesprächen wieder zur ganzheitlichen Abklärung. Die so laufend gewonnenen Erkenntnisse bestimmen die weitere Behandlungsform und werden für eventuell notwendige Nachbehandlungen festgehalten.

Nachstationäre Begleitung

Für jedes Kind/Jugendlichen wir zum Abschluss der Maßnahme ein ausführlicher Entlassungsbericht erstellt, in dem neben den medizinischen/ärztlichen Feststellungen auch die psychologischen/pädagogischen Bereiche Eingang finden.

Diesen Bericht erhält im Einverständnis der Eltern der jeweilige Hausarzt zum Zwecke einer kontinuierlichen ambulanten Weiterbehandlung, soweit diese angezeigt ist.

Unabhängig davon wird mit den Eltern und den Jugendlichen ein ausführliches Abschlussgespräch geführt. Dabei werden neben dem aktuellen Behandlungsergebnis und Stand der gesundheitlichen Entwicklung auch die notwendigen Maßnahmen für die, der stationären Behandlung folgenden Monate erläutert.

Ferner erhält die Heimatschule einen Bericht über den erteilten Schulunterricht mit Hinweisen für den Lehrer zur individuellen Einstellung auf das Kind und dessen Lern- und Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung des Krankheitsbildes.

Soweit aus psychologischen /pädagogischen Gründen erforderlich, wird den Eltern die Möglichkeit der verschiedensten Beratungsdienste in ihrem heimatlichen Umfeld eröffnet und gegebenenfalls Kontakt mithergestellt.

Für die im weiteren Einzugsbereich der Klinik zur Berufsausübung vermittelten Allergiker steht für ambulante Nachbehandlung der medizinische Dienst der Fachklinik weiterhin zur Verfügung.

 

Wann ist die Verwaltung für Sie erreichbar?

Die Verwaltung ist Anlaufstelle für Patienten, Eltern sowie Kostenträger. Als persönliche Ansprechpartner stehen Ihnen an Werktagen von 08:00 – 17:00 Uhr folgende Mitarbeiter zur Verfügung:

  • Rezeption: Herr Bohne 08324/78-0
  • Zimmerdisposition: Frau Hollerweger oder Frau Strobel, 08324/78-112
  • Verwaltungsleitung: Herr Angstenberger, 08324/78-114

Die Tagessätze unserer Klinik werden mit dem federführenden Rentenversicherungsträger DRV Schwaben vereinbart. Der derzeit gültige Tagessatz für Reha-Patienten beträgt 132,18 €, für Begleitpersonen 69,18 und für Begleitkinder 56,59 €.

Falls Sie Besuch von einem Familienangehörigen erhalten und eine Übernachtungsmöglichkeit in der Klinik benötigen wenden Sie sich bitte an die Zimmerdisposition.

 
W

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Privatwäsche in Münzwaschmaschinen zu waschen. Wäschetrockner sind ebenfalls vorhanden. Waschpulver bitte mitbringen oder im Ort kaufen. Bügeleisen und Bügelbretter können kostenlos ausgeliehen werden.

 

Zuerst bestätigt Ihr Arzt (Haus- oder Facharzt am Heimatort) die Notwendigkeit einer medizinischen Heilmaßnahme. Durch den Arzt wird bei dem zuständigen Kostenträger wie zum Beispiel der Deutschen Rentenversicherung Bund (frühere BfA), die DRV der Länder (frühere LVA’s) oder Ihrer Krankenkasse ein Antrag gestellt.

Beachten Sie bei der Antragstellung bitte, dass Sie ein sogenanntes „Wunsch- und Wahlrecht“ haben (festgelegt im § 9 SGB IX). Sie bzw. Ihr Arzt können somit bereits bei der Antragstellung darauf hinweisen, dass die Heilmaßnahme in der Alpenklinik Santa Maria Oberjoch durchgeführt werden soll.

Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind nach Santa Maria fahren soll, finden Sie hier die Anleitung zum Rehaantrag.

 

In der Sophie-Scholl-Schule der Alpenklinik Santa Maria wurde ein sogenannter „Sophie-Scholl-Raum“ eingerichtet. Es handelt sich um einen Dokumentationsraum zum Wirken der Widerstandsgruppe „Die weiße Rose“ während der Zeit des Nationalsozialismus. Das Zentrum der Ausstellung bildet die Studentin und Widerstandskämpferin Sophie Scholl, die im Jahre 1944 in einem Schauprozess in München verurteilt und hingerichtet wurde. Hierzu folgende Anekdote:

 

Eine Mutter spricht im Gruppenraum die Erzieherin mit folgenden Worten an: „Stimmt es wirklich, dass Maria Schell in Santa Maria ermordet wurde?“ Die Betreuerin erwidert leicht irritiert: „Wer ist dort gestorben? Und um welchen Raum handelt es sich?“ Daraufhin antwortet die Begleitperson: „Na, Sie wissen schon, in der Schule, der Raum für Maria Schell. Nie hätte ich gedacht, dass diese berühmte Schauspielerin hier in Oberjoch verstorben ist!“

 
Z

Kinder mit einem Elternteil als Begleitperson sind im Haupthaus der Alpenklinik oder in einem der auf dem Klinikgelände gelegenen Außenwohnhäuser untergebracht. Patienten mit Begleitperson bewohnen ein gemeinsames Zimmer mit eigener Nasszelle (Dusche, Waschbecken, WC). In unmittelbarer Nähe des Zimmers befinden sich Aufenthaltsräume mit einer komplett eingerichteten Teeküche, welche von allen Patienten bzw. Begleitpersonen genutzt werden können. Handtücher werden gestellt. Bringen Sie bitte persönliche Toilettenartikel wie Shampoo, Duschgel oder ein zusätzliches Badetuch mit.  

 

Kontakt

Alpenklinik Santa Maria
Riedlesweg 9
87541 Bad Hindelang-Oberjoch

Telefonnummer Alpenklinik Santa Maria 08324 / 78-0
Faxnummer Alpenklinik Santa Maria 08324 / 78- 101
Emailadresse Alpenklinik Santa Maria info@santa-maria.de
Riedlesweg 9 87541 Bad Hindelang-Oberjoch 08324 / 78-0 08324 / 78- 101 info@santa-maria.de

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